Bis 2020 werden von Bund und Ländern 22 Mio. Betreuungsstunden in der mobilen Pflege erwartet. Dafür braucht man zusätzlich etwa 9.000 Pflegekräfte. Etwa 10% des gesamten zusätzlichen Arbeitskräftepotentials müsste allein in der mobilen Pflege arbeiten. Mit Ersatzstellungen werden in diesem Sektor bis 2020 rund 40.000 Arbeitsplätze neu besetzt werden.
Gleichzeitig zu diesen Entwicklungen steuern wir in den nächsten 10 Jahren auf eine „demografische Doppelmühle“ zu. Zum einen kommen geburtenstarke Jahrgänge ins Pflegealter, gleichzeitig rücken geburtenschwache Jahrgänge ins durchschnittliche Alter der mobilen Pflegekräfte (ca. 42 Jahre) nach.
Was von Trägern und Politik getan werden muss, um diese Herausforderung zu bewältigen, war Thema der Fachtagung am 25.11 in Wien. Die Referate:
Personalrekrutierung und Personalbindung in der Langzeitpflege - Empirische Befunde aus internationalen Studien
Sascha Schmidt, Leiter Fachgruppe Pflegeforschung, Bergische Universität Wuppertal Europäische Next-Studie über Ursachen, Umstände und Folgen des vorzeitigen Berufsausstiegs aus dem Pflegeberuf
Reformansätze für die Bildungslandschaft in der Gesundheits- und Krankenpflege
Ingrid Rottenhofer, Bereichsleitung Gesundheitsberufe am Österreichische Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) in der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
Warum hat der Pflegebereich Probleme, Mitarbeiter/-innen zu finden? Über fremde Hürden und eigene Fehler
Hansjörg Schmid, Unternehmensberater, Trainer, Coach






Referat_Schmidt_Pflegeforschung (1 MB)
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